Sonntag, 9. August 2015

Blogbattle Nr. 28 - Anspielungen


"All' die versteckten Anspielungen drin kriegt keiner mit..." (Casper)



Einige werden mir jetzt erneut zu wissen geben, dass die Grundstimmung dieses Posts mal wieder mit Anlauf in den Keller sinkt, aber selbst Überspielen hilft heute nicht. Wer denkt, bei dem guten Wetter und all dem Sonnenschein ist jeder Mensch der Welt übertrieben glücklich, der irrt sich gewaltig. 

Zum Thema zurück: Anspielungen sind etwas schönes, ein wunderbares Mittel, zwischen den Zeilen ein Gefühl, einen Gedanken oder eine Erinnerung durchblicken zu lassen. Bestimmt ist das Ganze meist für nur wenige oder eine ganz bestimmte Person und ich kann mich bei dem Gedanken eines Schmunzelns nicht verschließen. Diese Art von verstecktem Äußern von Gefühlen ist perfekt für Leute, wie mich. Schüchterne Mädchen mit Bindungsängsten und Panik vor der Reaktion des Anderen. Es ist erträglicher für mich, zu wissen, dass der/die/das Mensch meine Posts eventuell liest und ich die Reaktion nicht mitbekomme, als der Person mit meinem Herzen in der Hand ins Gesicht zu springen und es mitten ins Gesicht zurück geschmissen zu bekommen. 

Ich liebe es, mich in Zitaten aus Büchern und Lieder zu verlieren, auf Kleinigkeiten darin zu achten und sie für mich und meine Zwecke zu nutzen. Ganz aktuell wäre da das schöne Zitat aus Tess, meinem Lieblingsbuch von Thomas Hardy :

Warum sagtest du mir nicht,dass von männlichen Wesen Gefahren drohen?warum warntest du mich nicht?Die vornehmen Damen wissen,wovor sie sich zu hüten haben,weil sie Romane lesen,die ihnen diese Schliche schildern.

Doch im Moment finde ich die schönen Dinge in diesen Zitaten nicht mehr. Dabei habe ich mir immer eingeredet, sie wären dazu da, wunderschöne Dinge in kurze Worte zu packen, so dass jeder und vor allem die angesprochene Person sofort erkennen, worauf man hinaus will. Eben so ist es im Zitat von Jennifer Rostock:

" Ich häng' an deinen Lippen, 
keiner schweigt so schön, 
wie du."

Da Anspielungen den Reiz haben, dass man nie zu viel sagen sollte, da es ansonsten seinen Sinn nicht mehr erfüllt, hier ein Cut. 
Andere Anspielungen findet ihr bei meinen folgenden Mitstreitern:




Kommentare:

  1. Achtundzwanzig, nicht sieben!
    Ein privater Post, aber schwer zu bewerten. Machen wir einfach mal eine zwei draus.

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  2. Wahrlich schwer zu bewerten, aber als Stichwortgeber hätte ich mehr erwartet. 3+.

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